Erfahrungsbericht - Die Saftkur von Kale and ME

Ihr Lieben,

was legen wir uns ins Zeug für euch...
Ständig probieren wir neue Dinge aus und schrecken auch vor 3 Tagen Entzug von fester Nahrung nicht zurück ;-)

Heute lest ihr meinen Erfahrungsbericht über die 3 Tage Saft-Detox-Kur von Kale and Me.
(nicht gesponsert)


 
Ich habe lange recherchiert und mich dann letztendlich für die Saftkur von der Hambuger Firma Kale and Me entschieden. Das Preis-Leistungsverhältnis ist super - und die Geschmacksrichtungen haben mich auch angesprochen. Was nützt eine Saftkur, wenn es nicht schmeckt.

Idealerweise sollte man vor der Kur 1 bis 2 Entlastungstage einhalten, an denen man schon mal weniger Kohlenhydrate, Zucker, Nikotin & Koffein zu sich nimmt.

Hat leider bei mir auch nur bedingt geklappt.

Beim recherchieren, wie man die Saft-Kur am besten durchhält, kommt man online leicht zur Verzweiflung - ich denke, da muss jeder die Tipps raussuchen, mit denen man sich identifizieren kann. Ich habe am Abend vorher mit FX Passagesalz eine Darmreinigung durchgeführt und bin früh schlafen gegangen.


Was ich von der Saftkur erwarte?

Dass ich hinterher 10 Kilo leichter bin natürlich! Quatsch...
Ich weiß, dass so etwas nicht funktioniert und auch absolut ungesund ist. Ich wollte das für mich einfach mal ausprobieren und sehen, wie mein Körper reagiert. Vielleicht ein wenig entgiften um Leber und Nieren entlasten.

Deswegen mache ich auch die Kurzversion von 3 Tagen.
5 Tage traue ich mir einfach (noch) nicht zu, weil ich ein bekennender Genuss-Mensch bin.

Und als das Paket dann so vor mir steht, denke ich:
"Warum um Himmelswillen machst du sowas?"

Das sind also meine Mahlzeiten für die nächsten 3 Tage:



Ok, wenn der Hunger zu stark wird, darf ich eine Banane essen - nicht gerade mein Lieblingsobst, aber ich habe Bananen gekauft und hoffe, dass ich ohne sie auskommen werde.

Zu den Säften nimmt man im idealfall noch jede Menge Wasser, ungesüßten Kräutertee und Gemüsebrühe zu sich. Kräutertee trinke ich sowieso mindestens 2 Kannen am Tag, Gemüsebrühe mag ich auch sehr gerne - also lassen wir die Spiele beginnen.


Tag 1

Ich wache schon mit Kopfweh auf!
An der Saftkur kann das nicht liegen, denn ich habe ja noch gar nicht damit angefangen.

Letzte Nacht war es sehr windig, das Rollo wackelte und ich war gefühlte 200x wach.

Heute regnet es und wird nicht richtig hell. Das schlägt sich leider auch in meiner Laune nieder.

Zum Frühstück gibt es eine Tasse Detox-Tee, eine Kanne Fenchel-Anis-Kümmel Tee und dann den ersten Saft "PAMELA PINE". Ananas, Apfel, Gurke, Zitrone und Minze. Interessante Kombination und schmeckt sehr lecker und fruchtig.

Mein Bauch rumort zwar etwas rum, aber ok. Das tut er auch manchmal ohne Saftkur.


Saft Nummer 2: "CATIE CARROT" - Karotte, Apfel, Zitrone. Die Kombi gefällt mir. Schmeckt nach Karottensaft, aber durch den Apfel und die Zitrone eine ausgewogene Mischung aus süß und sauer.

Als Zwischenmahlzeit mache ich mir eine Tasse Gemüsebrühe.

Saft Nummer 3: "AL AVOCA" - Avocado, Spinat, Ananas, Zitrone. Joa... die vorherigen beiden waren geschmacklich besser aber es geht. Schmeckt im Abgang leicht nach nassem Gras. Aber nicht sooo sehr, dass man ihn weg lassen müsste.

Saft Nummer 4: "ROSY ROOT" - Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer.

Als ich nach Hause komme kann ich an nichts anderes denken, als KÄSEWÜRFEL!!! Nur einer! Nur ein ganz klitzekleiner Käsewürfel! Sieht ja keiner, merkt ja niemand, wird schon nicht schaden!

Aber ich bleibe standhaft, mache mir eine Hühnerbrühe und fange an zu putzen. Das lenkt super ab und der Gedanke an meinen KÄSEWÜRFEL!!!! verschwindet.

Dann kommt noch eine Freundin zu Besuch, wir quatschen uns fest und ich schaffe es gerade noch, mir Saft Nr. 5 "KALVIN KALE" zu gönnen, bevor es ins Bett geht.

Saft Nummer 5: "KALVIN KALE" - Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat.
Riecht wahnsinnig lecker! Der erste Schluck holt mich auf den Boden der Tatsachen zurück - ich schmecke nichts als Staudensellerie. Aber da ist noch was, was mich neugierig macht. Der zweite Schluck ist auch nicht wirklich besser - aber ab dem dritten Schluck habe ich mich an den Sellerie-Geschmack gewöhnt und nach dem 4. bis 5. Schluck schmeckt es mir sogar ganz gut.

Saft Nummer 6: "AMY ALMOND" - Wasser, Mandel, Dattel, Salz.
Könnte etwas süßer sein - aber als "Betthupferl" ganz nett. 



 Meine absoluten Favoriten sind übrigens die Säfte 1 & 2.

 Tag 2

Die Kopfschmerzen sind weg und ich fühle mich gut.
 Letzte Nacht war immer noch stürmisch (nicht so wie ihr denkt!) - aber viel besser als die davor.

Ich kann nicht über Konzenztrations-Defizite klagen, meine Laune steigt proportional zur aufsteigenden Sonne und Hunger habe ich auch (noch) nicht.

Die Reihenfolge der Säfte behalte ich bei und der Tag läuft richtig gut. Das Hungergefühl lässt sich auch im Laufe des Tagen nicht blicken und ich bin so langsam richtig stolz auf mich.



Tag 3

Samstag... Normalerweise frühstücke ich samstags bei meinen Eltern, das lasse ich heute ausfallen, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich der Versuchung wiederstehen kann. Als ich später bei ihnen bin, steht das Frühstück noch am Tisch und macht mir absolut nichts aus. Hätte ich nicht gedacht.

Nachmittags bin ich bei einer Freundin zu Kaffee und Kuchen eingeladen - nachdem ich gefragt habe, ob wir den Kuchen weglassen können und den Kaffee durch Kräutertee ersetzen können (bei mir zumindest), war auch dieser Besuch absolut kein Problem.

Mein Saft-Tagebuch


Mein Fazit:

Ich hätte mir nie im Leben zugetraut, dass ich das durchziehe und bin super stolz auf mich! Am ersten Tag hatte ich keinen Hunger, sondern einfach nur Lust auf Essen. Das verschwand aber in den nächsten beiden Tagen. Für Sonntag hatte ich mir (voller Vorfreude) zum Frühstück ein Dinkelbrötchen mitgebracht, was ich dann allerdings doch nicht gegessen habe. Es gab eine Banane und Kräutertee, völlig ausreichend nach den Saft-Tagen.

Ich werde diese Kur auf jeden Fall wiederholen, dann sehr wahrscheinlich sogar 5 statt 3 Tage. Einfach um dem Körper mal etwas gutes zu tun. Für den ein oder anderen von Euch ist das vielleicht der perfekte Einstieg in die Fastenzeit.

Der Körper verlangt weniger nach "ungesundem" und ist mit kleineren Mengen zufrieden. Mal schauen, wie lange das anhält.

Habt eine schöne Woche...




Kommentare :

  1. Liebe Nina, das ist wirklich mutig, 3 Tage nur Säfte zu trinken. Ich habe das mal einen Tag lang versucht und mein Magen-Darm-System fand es nicht besonders toll. Ich könnte mir für mich vorstellen, eine Mahlzeit zu ersetzen, aber nicht alle drei. Und bei den fertigen Säften und Smoothies ist der Geschmack auch nicht immer meins, deswegen schmeiße ich inzwischen selbst den Mixer an, dann weiß ich, was drin ist (und dass es mir auch schmeckt). Trotzdem finde ich solche Erfahrungsberichte immer sehr interessant!
    LG Eva

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  2. Ja. Mutig. Ich mag ja das wenigste Gemüse. Und diesen grünen Geschmack auch nicht. Wäre nichts für mich. Und nur süßlastige (Birne, Banana, Annanas mit "Salat" drin, das mag ich gern) sind wohl auch nicht der Sinn. Außerdem brauche ich einfach mein Roggenbrot am Morgen. Mein Obst und mein Müsli am Mittag.
    Ich bin ein Kohlehydratjunky....
    LG Sunny

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