Farbberatung by Stilgeschichten

6
COM
Vor kurzem war ich bei der wunderbaren Dunja von Stilgeschichten.

Sie und ihre Schwägerin haben mit Stilgeschichten ein kleines Familienunternehmen gegründet welches sich mit den Themen Make up, Farb- und Stilberatung und Dekoration beschäftigt.

Nina und ich kennen Dunja nun schon eine ganze Weile. Wir haben bei ihr diverse Kurse gehabt, u.a. "Profil mit Stil" und einen Make up -Abend.

Dieses Mal besuchte ich sie mit den Damen aus meiner Familie zum Seminar "Farbberatung".

Wir waren sehr gespannt - was wenn das Ergebnis der Farbberatung den kompletten vorhandenen Kleiderschrank als Fehlkauf aufdeckt?

Jede von uns hatte ein paar Kleidungsstücke im Gepäck - zum Teil unsere Lieblingsstücke, aber auch Teile bei denen wir uns sehr unsicher waren.

Vorab wurde gewitzelt und gescherzt - ich sagte zum Beispiel das ich Rosa und diese ganzen Pastellfarben fürchterlich finde - der Großteil meiner Kleidung ist eigentlich schwarz....

Dann ging es los:

Zuerst hat uns Dunja ein bisschen über die Herkunft und Entwicklung der Farbberatung erzählt.
Einen wichtigen Impuls für die Farbtypenlehre setzte der Schweizer Maler Johannes Itten.
Bei einem Experiment mit seinen Studenten, sollten diese eine für sie harmonische Farbzusammenstellung anfertigen. Itten war bei der Anfertigung nicht im Raum und konnte anschließend trotzdem viele der Zusammenstellungen den richtigen Studenten zuordnen. Er verglich die gemalten Farben mit Haut-, Haar- und Augenfarbe der Studenten. Darauf wurde dann anschließend die Farbtypenlehre aufgebaut.

Außerdem stellte sie uns die verschiedenen Farbtypen kurz vor.

Zum Einen gibt es die warmtonigen Typen:

Frühling:
Heller Typ mit warmen Hautton und warmer Haarfarbe.
Zu den Farben des Frühlings gehören nur warme Farben mit einem hohen Gelbanteil. Die Farben sind frisch und hell wie der Frühling selbst - ein "No-Go" sind dunkle oder gedämpfte Farben.

Herbst:
Gedeckter Typ mit warmen Hautton und warmer Haarfarbe.
Zu den Farben des Herbsts gehören auch warme, aber gedeckte Farben -  Erdtöne und gedämpfte Grün- und Orangetöne eignen sich besonders.

Und zum Anderen gibt es dann die kalttonigen Typen:

Sommer:
Blasser Typ mit kühlem bläulich-rosigen Hautton und aschiger Haarfarbe.
Zu den Farben des Sommers gehören kühle, aber dennoch zarte und gedeckte Farben. Blau, Rosa, Grau sind nur einige Beispiele.

Winter:
Hat einen bläulichen oder olivfarbenen Hautton und meistens dunkle Haare.
Zu den Farben des Winters gehören klare und leuchtende Farben, wie Pink, Zitronengelb und natürlich der Kontrast zwischen Schwarz und Weiß.



Nun wollten wir doch endlich wissen welcher Typ wir sind.

Eine nach dem anderen wurde ungeschminkt vor einen hell beleuchteten Spiegel gesetzt und mit einigen Tüchern abgedeckt. Die anderen standen im Hintergrund und sollten das Hauptaugenmerk auf das Gesicht der Sitzenden legen. Zwischen den Farben haben wir immer kurz die Augen geschlossen um den Unterschied besser zu sehen und was dann geschah war irgendwie "magic". Plötzlich verschwanden Schatten unter den Augen, Lippen veränderten die Farbe, das Gesicht wirkte einmal müde und einmal frisch erholt. Mir war wirklich nicht bewusst wie sehr Farben die Ausstrahlung verändern können.

Dann war ich endlich an der Reihe. Nach ein paar Tüchern war klar das ich ein kühler Typ bin, entweder Winter oder Sommer... Am Ende waren sich alle einig das es der Sommer ist.

Und was soll ich sagen, Rosa und Hellblau haben mein Gesicht strahlen lassen. Ich wurde gar nicht darüber fertig, dass ausgerechnet mir Rosa stehen soll... Etwas skeptisch bin ich ja auch immer noch, aber bei der nächsten Shopping-Tour werde ich mich da mal rantasten.


Anschließend haben wir uns noch einmal alle zusammen gesetzt und die einzelnen Farbtypen durchgesprochen. Wir hatten einen Herbsttypen, zwei Wintertypen und mich, den Sommer :-)
Dunja hat uns noch ein paar Ratschläge zum passenden Make Up und Haarfarbe gegeben. Wir haben dann natürlich noch unsere Kleidungsstücke gezeigt. Das ein oder andere T-Shirt oder Halstuch sucht nun einen neuen Besitzer... aber im Großen und Ganzen hat das schon gepasst, da man instiktiv oft nach der richtigen Farbe greift.

Dann war der tolle Nachmittag auch schon wieder rum... Mit typgerechten Farbkärtchen haben wir uns auf den Heimweg gemacht, in Gedanken schon bei der nächsten Shopping-Tour!

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal herzlich bei Dunja bedanken und wenn ihr Lust habt schaut doch mal bei ihr vorbei: www.stilgeschichten.de

XOXO
Kerstin


Ständige Erreichbarkeit - Fluch oder Segen?

4
COM
Obwohl ich fast die letzte in meinem Freundeskreis war, die ein Smartphone hatte, habe ich mich ziemlich schnell daran gewöhnt, doch immer wieder mal schnell drauf zu schauen - das Teil in die Hand zu nehmen und damit rumzuspielen und irgendwie immer erreichbar zu sein.

Die Tools wie "Whatts App" oder "Viber" sind toll wenn man mit den Mädels einen Abend plant, da kann jeder seinen Senf dazu geben und man muss nicht jeden Einzeln anschreiben. Auch ab und zu mal ein lustiges Bild umherschicken - JA - das mache ich auch! Denn auch ich freue mich immer, wenn ich was lustiges bekomme, was mir im tristen Arbeitsalltag ein Lächeln auf die Lippen zaubert.

Auf einer großen Plattform stand neulich der Spruch: WARUM 3 MINUTEN TELEFONIEREN, WENN MAN ES AUCH IN 8 STUNDEN PER WHATTS APP KLÄREN KANN?? - Ich musste lachen, denn oft ist genau das der Fall ;-)

Jetzt zu meinem kleinen Experiment: Ich gehöre zu den Menschen, die zwar nicht Abhängig von ihrem Telefon sind, es aber trotzdem fast immer dabei haben und gerade von Montag bis Freitag schon in regelmäßigen Abständen ständig in der Hand halten. Trotzdem bemerkte ich in den letzten Wochen, wie mich das Telefon zusätzlich zu meinem hohen Arbeitsaufkommen doch mehr belastet als gedacht. Ständig erreichbar sein - für jeden da sein - alles sofort klären... Da kann man schonmal ein wenig ins "straucheln" kommen und dieser Perfektionismus ist alles andere als gesund! 

Was passiert also, wenn ich das Telefon den ganzen Tag in der Tasche lasse und mir ein "Zeitfenster" zum beantworten der Nachrichten einrichte?? Nichts!! Es passierte einfach nichts, wenn ich mal 3 - 5 Stunden später antworte, weil mein Handy statt am Schreibtisch nun in meiner Tasche verweilt. Auch wenn meine Freunde es bisher gewohnt waren, dass ich gleich antworte. Es ist ein wunderbares Gefühl, nicht mehr ein Sklave seiner Selbst zu sein... 

Natürlich reagierten einige auch leicht verwirrt - weil ich eben nicht gleich antwortete... Aber als ich dann (4 Stunden Später) erklärte, dass ich ziemlich viel zu tun habe und mein Handy mich ablenkt, wenn ich trotz viel Arbeit immer wieder mal kurz abschweife und darauf schaue, war das ok. 

Am meisten nerven mich übrigens diese "Mir-ist-langweilig-was-machst-du-wie-geht-es-dir"-Schreiber - ich denke jeder kennt sie... Leute, denen man irgendwann mal seine Nummer gegeben hat und die immer in den unpassendsten Momenten schreiben, weil ihnen langweilig ist. 

Euch ist langweilig? Nehmt euch ein Buch - bringt den Müll raus - oder kümmert euch um eure Freundin (die wahrscheinlich weniger amused über den regen Kontakt zu anderen Damen ist). 

Ich glaube, wer ständig am Handy hängt, verpasst ein wenig das Leben um einen herum. 

An diese Handy-freie-Zeit muss man sich zwar erst gewöhnen, aber es ist gar nicht so schlimm und man hat tatsächlich mehr Zeit für die schönen Dinge! Rechnet mal die Zeit zusammen, die ihr effektiv am Handy verbringt und die Zeit, die ihr einfach nur drauf schaut, um zu gucken, ob vielleicht was ist... 

Wir Frauen sind ja für unser "Multitasking" bekannt - allerdings bewältigen wir die Aufgaben während des Multitaskings nur halb so gut & halb so schnell wie als wenn wir uns komplett auf eine Aufgabe konzentrieren. 

Mein kleines Experiment hat mein Handyverhalten etwas geändert - ich habe jetzt mehr Zeit ;-)

In diesem Sinne - mein Handy ist jetzt erstmal wieder aus... Ihr erreicht mich ganz altmodisch übers Festnetz - oder ich antworte, wenn ich später Lust (und Zeit) dazu habe...

XoXo,
Nina







Kässpatzen für meine Spatzis

0
COM
Ein Neuzugang in meiner Küche hatte am letzten Wochenende seine Premiere.

Meine Spätzlereibe von Fackelmann:



Ich war etwas gespannt ob uns die Spätzle gelingen würden, denn das war unser allererstes Mal, aber ich finde das Ergebnis kann sich sehen lassen.... (und geschmeckt hat es auch super lecker)

Zuerst einmal wurde natürlich der Spätzle-Teig zusammengerührt.

Die Zutaten (für 4 Personen):

300g Mehl
4 Eier
etwa 4-5 EL Mineralwasser mit Kohlensäure
1 TL Salz
1 Msp. Muskat

Die Zutaten werden vermischt und sollen ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur quellen.

Für die "Kässpatzen" haben wir dann noch Zwiebeln angebraten und Käse gerieben (lecker ist Bergkäse).


Alle Zutaten vereint.

Reibe auf den Topf legen...
... Teig mit dem Spatel verstreichen....
...warten bis die Spätzle oben schwimmen.


Wenn die Spätzle fertig sind, werden sie mit einer Schaumkelle aus dem Topf geholt und unter kaltem Wasser abgeschreckt. Anschließend gut abtropfen lassen.
Dann zusammen mit dem geriebenen Käse in eine gefettete Auflaufform schichten und zum Schluss die Zwiebeln darüber verteilen. 






Spätzle, Käse und Zwiebeln warten auf den Backofen.

Nach etwa 10 Minuten bei 180° im Ofen sind die "Kässpatzen" dann auch schon fertig:


Bon Appétit.


Noch ein paar Worte zum "Werkzeug" - die Spätzle Reibe von Fackelmann ist prima für Anfänger geeignet. Es werden zwar eher kleinere "Knöpfe" aber ich denke wenn der Teig etwas dünner ist, dann bekommt man mit etwas Übung auch längere Fänden hin. Die Reibe war ziemlich leicht zu reinigen - allerdings sollte man sie erst einmal mit kaltem Wasser spülen, da die Teigreste mit warmen Wasser fest werden - und auch sonst bin ich mit den Preis-/Leistungsverhältnis mehr als zufrieden.

Und noch ein Wort zum Spätzleteig: Den habe ich in einen Nudelspezial der Zeitschrift kochen & genießen gefunden.

XOXO Kerstin

KW 1 im Schnelldurchlauf

0
COM
Bei mir lief die erste Woche im neuen Jahr leider weniger sportlich...

Nachdem ich pünktlich zur Silvesterparty wieder (fast) gesund war - hat es mich am Neujahrstag doch noch mal komplett umgehauen und ich habe KW 01/2014 komplett im Bett verbracht. So arbeitgeberfreundlich, wie ich nun mal bin - bin ich jetzt wieder fit & hoffe, dass mir die Mädels nicht davon laufen, wenn ich zur kleinen Laufrunde dazustoße und im Anschluss auch kein Sauerstoffzelt benötigen werde ;-)



Verbrauchte Tempotücher: unzählige
Aspirin Complex: einige um bereits 2 Arbeitstage zu überstehen
Wärmflaschen: mindestens 8x frisch aufgebrüht
Kannen Tee: 10 (diverse Sorten inkl. Husten- & Bronchialtee)
Paracetamol & Ibuprofen: So viel wie nötig / so wenig wie möglich
Gute Besserungs-Mails: 3 - DANKE :-) 





Mittlerweile geht es mir wieder gut und ich hoffe, die Viren & Bakterien machen einen großen Bogen um mich ;-) Die erste gemeinsame Laufrunde mit den Mädels hat mich positiv überrascht und das Sauerstoffzelt musste nicht zum Einsatz kommen ;-)

Auch wenn meine Oberschenkel etwas anderes sagen, heute Abend geht es auf in die nächste Runde und ich freu mich sogar darauf. Tief durchatmen & den Kopf frei kriegen - was gibt es schöneres nach einem anstrengendem Tag - da kann man den Alltag echt mal für den Rest des Abends vergessen...

XoXo,
Nina



Im Selbstversuch: 24STUNDENDIÄT

1
COM
Neues Jahr, neues Glück...
Wir hoffen ihr seid alle gesund und munter in das Jahr 2014 gekommen?

Ich habe ja schon beim letzten Mal von meinen guten Vorsätzen berichtet -
und kleines Update: Wir sind doch wirklich schon ganze 3 Mal gejoggt (oder so etwas ähnliches...)

Nun, neben der neuen Bewegung muss, oder besser gesagt sollte auch die Ernährung nicht zu kurz kommen.
Also habe ich mich mal einem kleinen Experiment unterzogen.

Normalerweise bin ich nicht so der Typ für Crash-Diäten, aber nachdem ich so viel gutes über die 24 Stunden Diät gehört habe wollte ich es doch mal testen.

Gesagt getan! Zuerst habe ich mir das Buch besorgt. Lässt sich ganz schön lesen, aber für jeden der sich schon mal mit gesunder Ernährung beschäftigt hat, steht eigentlich nichts Neues drin!

Die Diät-Bibel

Der Plan:

Am Vorabend der 24 Stunden Diät leert man mit einer straffen Sporteinheit (am besten joggen oder biken) den Kohlenhydratespeicher. Anschließend gönnt man sich eine kohlenhydratarmes Abendessen.
Am nächsten Morgen kann man sich ein Frühstück aus dem Buch wählen, anschließend ist eine lockere Sporteinheit geplant, mittags und abends gibt es wieder etwas schönes aus dem Buch zum Essen. Nachmittags noch einen kleinen Snack. Die Gerichte sind durchweg kohlenhydratarm und eiweißreich. Aufgrund des relativ hohen Zeitaufwands rät Herr Sam zur Durchführung am Wochenende.
Das wars dann auch schon!




Die Realität:

Freitag - Heute habe ich bewusst auf gesundes Essen geachtet und auch schon etwas weniger Kohlenhydrate eingeplant. Das muss ich zwar nicht, kann aber auch nicht schaden.
Abends geht es wie gewohnt zum Sport. Eine Stunde Aroha, es war schon ordentlich, aber da sind noch Reserven. Also schnell heim und noch eine Runde auf dem Heimtrainer radeln - puuuh... Jetzt bin platt!
Zum Abendessen gibt es Insalata Tonno - lecker!!
Heiß geduscht und ab ins Bett - viel Schlaf ist für diese Diät wichtig, dürfte kein Problem werden nach so viel Anstrengung.

Samstag - Oh, ganze neun Stunden hab ich geschlafen und bin immer noch platt!
Erstmal irgendwie wach werden...
Zum Frühstück gibt es ein Power Lassi mit Ingwer - damit sollte ich in die Gänge kommen.


Power-Lassi

Noch ein kurzes Päuschen, dann muss ich aber wieder ran!
Aber an joggen brauche ich gar nicht zu denken, ich merke jeden Muskel! Also entscheide ich mich für eine zügige Runde Nordic Walking. Am Ende bin ich stolz auf mich und völlig K.O.!


Frittata

Nach einer kurzen Pause stehe ich schon wieder in der Küche!  Zum Mittagessen gibt es ein Frittata mit Erbsen und Zucchini. Anschließend geht es aber endlich auf die Couch... Pause!
Nachmittags gibt es noch einen kleinen Snack, Orangen-Quark mit Basilikum, der war echt lecker!
Der Rest des Tages lief recht entspannt ab, abends gab es dann noch ein Rindersteak mit Tomaten.
Ansonsten musste ich natürlich trinken, trinken, trinken...
Abends war ich dann wieder ordentlich platt und habe auch brav viel geschlafen!

Sonntag - Der große Moment... Auf die Waage und: - 1,8 kg!!!! Ich bin begeistert!

Fazit:
Es war wirklich anstrengend und man benötigt schon etwas Zeit (allein für das kochen),
aber es lohnt sich und ich werde es auf jeden Fall wiederholen! Außerdem sollte ich noch erwähnen das man für diese Diät einigermaßen fit und auf jeden Fall gesund sein sollte, denn es wird einem wirklich einiges abverlangt.

Hoffe nur das die verlorenen Kilo nicht so schnell wieder kommen ;-)

XOXO Kerstin