How to be a Superwoman???


Ihr Lieben,

ich habe einen Job, der auch das ein oder andere Mal Überstunden erfordert. 
Ich habe verschiedene Freundeskreise die gepflegt werden wollen, gehe zum Sport und bin Mitglied einer Familie. 
Ich versuche mich gesund zu ernähren, lese gerne und höre Musik - gehe leider viel zu selten ins Kino oder besuche Ausstellungen. 
Ich freue mich, ein Teil dieses Blogs sein zu dürfen und trotzdem habe ich das Gefühl, dass alles ist einfach nicht genug...


Meiner Meinung nach setzen uns diese ganzen Lifestyle Magazine & sozialen Netzwerke ganz schön unter Druck. Überall wird propagiert, dass man gesund Leben und sich bewegen muss. Dabei sehen alle immer top gestylt aus, selbst wenn sie nach 2 Stunden Workout aus dem Studio kommen. Haushalt, Familie & Freunde werden wie selbstverständlich nebenbei mit einem Lächeln im Gesicht bei erledigt bzw. bei Laune gehalten. 




Setze ich mich selbst so unter Druck oder bin ich wirklich nicht belastbar?
Geht es euch genauso oder seid ihr Superwoman?


Ich schiebe gerne Dinge auf, weil ich unter Druck besser arbeiten kann und mir dann die kreativeren Ideen kommen. Aber muss ich mich rechtfertigen, wenn ich am Wochenende mal meine Ruhe haben möchte und "nichts" vorhabe? Wenn ich abends nach der Arbeit zu müde für Kino & Co. bin oder wenn ich statt eines 5-Gänge-Menüs einfach eine Pizza in den Ofen schiebe und damit nach Feierabend direkt auf die Couch wandere anstatt noch eine Laufrunde einzulegen? 

Auch gibt es für mich nichts schöneres, gerade jetzt wo die dunkle Jahreszeit beginnt, abends (oder auch mal den kompletten Sonntag) im Schlafi mit einem guten Buch und einer Kanne Tee im Bett zu gammeln... 

Natürlich kann jeder selbst entscheiden und ich muss mich noch lange nicht rechtfertigen, wenn ich kein Vegetarier, Veganer oder Clean-Eater bin und in der Mittagspause mit Kollegen ganz gerne mal zu den bekannten amerikanischen Burgerketten gehe anstatt ins nächste Fitness-Studio. Statt mich für einen Marathon anzumelden, laufe ich gerne einfach so für mich alleine und muss auch keine Kilometer oder Zeiten vergleichen. Es macht mir einfach Spaß.

Wenn ich mir die Facebook-Profile von manchen anschaue, die jedes Wochenende Berge erklimmen, von einer Party zur nächsten hoppen und jedes Hotel von Hamburg bis München persönlich kennen, frage ich mich, wie sieht es wohl bei denen zu Hause aus? Wann erledigen diese Leute den Hausputz, gehen einkaufen oder waschen ihre Wäsche? Und wie sehen diese Leute bei diesen Aktivitäten aus? 

Auch bewundere ich Euch anderen Blogger, die Ihr jeden Tag einen neuen Blogpost veröffentlicht, immer neue Ideen habt und auch mitten im Leben steht. 

Im Moment habe ich nämlich ein kleines kreatives Tief, welches hoffentlich bald vorbei ist. Bis dahin mach ich mir weiter Gedanken, wie man zur "Superwoman" wird... Gehe nebenher fleißig wie ein Bienchen zur Arbeit , erledige Haushalt, Wäsche und Einkauf. Gehe zum Sport und freue mich auf die Treffen mit meinen Freunden, die in nächster Zeit so anstehen - am Sonntag findet ihr mich übrigens den ganzen Tag auf der Couch - mit ganz vielen Zeitschriften. Da finde ich vielleicht ein paar Tipps...



Und wenn Ihr mir Eure Geheimnisse verratet, wie man zur Superwoman wird und das ganze Leben mit einem Lächeln im Gesicht meistert - Immer her damit!!!

Habt eine tolle Woche und lasst Euch nicht ärgern... 


Im Grunde sind wir alle Superwoman, nur wissen es manche von uns einfach noch nicht ;-)







Kommentare :

  1. Mein Rezept:
    Deligieren, was jemand anders erledigen kann und ich es bezahlen kann, anonsten alles ausmüllen - mental und physisch, was überflüssig ist.
    Gammelzeiten müssen sein! Einen ruhigen nächsten Sonntag wünscht Dir
    Ines

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    1. Danke für deine Tipps Liebe Ines. Ich bin dabei und mülle aus... Langsam aber stetig und es fühlt sich gut an...

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  2. Ich denke wie sind alle nur Menschen. Wir dürfen stark aber auch schwach sein. Heute ernähre ich mich gesund und gehe joggen, am nächsten Tag darf es auch mal Schokolade sein und auf dem Sofa herumlungern. Man sollte versuchen die Balance zu halten, ohne sich unter Druck zu setzen. Ziele sind nicht verkehrt, aber man kann auch mal einen Umweg nehmen.
    Ich wünsche dir einen enspannten Sonntag mit Zeitschriften und einer Kanne Tee auf dem Sofa.
    Gruß Cla

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    1. Danke schön :-) Ich stimme dir vollkommen zu! Man darf nur nicht die Balance verlieren, manchmal vergisst man das zu leicht.

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  3. Du sprichst mir aus der Seele, denn außer, dass ich jeden Tag mit kleinen Ausnahmen etwas poste ist das auch das Einzige :) - vor allem im Aufschieben bin ich toll! - Aber so what - bin ich eben Superwoman im Aufschieben, kann schließlich auch nicht jeder von sich sagen :) – und wenn im Haus eben mal Land unter ist? Morgen ist auch noch ein Tag!

    LG aus der EDELFABRIK
    Chrissie

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    1. Schön, dass es auch anderen so geht - Aber ich werde Ines Tipp mit dem delegieren echt mal öfter anwenden.

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  4. Ach Nina, dieses Gefühl kenn ich gerade allzu gut... und weil Du das schreibst, bist Du schon Superwoman... das finde ich zumindest. Wenn man sich seine Tiefs eingestehen kann und sogar noch darüber schreibt, dann ziehe ich da meinen Hut. Schließlich nimmst Du wahr, wie es Dir geht und was Du brauchst und das ist doch das Wichtigste. Ich wünsche Dir einen wundervollen Gammelsonntag... Lieber Gruß, Conny, die heute eigentlich Sport machen wollte und sollte und jetzt immer noch hier sitzt und... :-)
    A Hemad und a Hos

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    1. Liebe Conny, ich glaube diese Jahreszeit ist auch prädestiniert dafür, dass man ausgelaugt ist. Augen zu und durch - bald wird es auch wieder besser, dann werden die Tage länger und man hat auch wieder mehr Motivation für Sport usw.

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  5. So wie Du die Superwoman beschreibst.... das kling für mich nicht verlockend. Gesund, Glücklich und Zufrieden. Zufrieden durch erreichbare Ziele. Nur wirklich wichtiges und notwendiges wird gemacht. Und auch mal was vorgezogen, was Spaß macht oder gut tut. Setz Dich nicht unter Druck. Es ist Dein Leben. Leb es wie Du magst.
    LG Sunny

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    1. Liebe Sunny, wo fängt wichtig an und wo hört es auf? Meine Kleider aus der Reinigung holen macht keinen Spaß und ist nicht überlebenswichtig - aber notwendig, wenn ich im Job gut gekleidet sein will. Ich glaube am meisten stören mich diese arbeitnehmerunfreundlichen Öffnungszeiten ;-) Sonst würde man viel mehr auf einmal erledigen können und dadurch auch mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens haben.

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