Reise: Lanzarote - Vulkanberge und Meer

Ihr Lieben!

Da lag ich eben noch am Strand der Costa Teguise und schon hat mich das (mittlerweile ja auch sonnige) Deutschland wieder.

Hier ein paar Impressionen für euch aus meiner Osterwoche 2014:

Eine Woche Kanarische Inseln - Lanzarote - Costa Teguise im Hotel Luabay Lanzarote Beach
das Wetter war prima - was natürlich dafür sorgte das meine blasse Winterhaut gleich am 1. Tag leichte Blessuren von der Sonne bekam.


Das Hotel

Das Hotel ist eine All Inclusive Anlage, die eigentlich gut gepflegt ist, hier und da aber schon Mängel aufweist. Das Essen war durchschnittlich gut, Preis-Leistung angemessen. Hervorragend dagegen waren das sehr aufmerksame und stets freundliche Service-Personal und die Zimmeraussicht, direkt auf den nur wenige Meter entfernten Atlantik.

Das Zimmer



Die Zimmer waren sauber und die Größe ausreichend. Alles in Allem war es modern eingerichtet und schön, allerdings entdeckte man bei genauerem Hinsehen schon ein paar Mängel (z.B. habe ich beim Duschen regelmäßig das komplette Bad unter Wasser gesetzt - da hätte der Architekt den Putzfrauen viel Arbeit ersparen können...)








Der Ausblick


Die Aussicht vom Zimmer war wirklich toll. Unten an der Promenade war eine kleine Bodega mit abendlicher Live-Musik. Diese Tatsache in Verbindung mit Meeresrauschen und einer leckeren Sangria hat die perfekte Urlaubsstimmung gezaubert.





Die Poolanlage habe ich aufgrund des nahen wunderbaren Strandes nicht genutzt, aber diese war ebenso hübsch und mit ausreichend Liegen bestückt ;-)

Natürlich gab es auch Animation und Abendprogramm, allerdings ist das nicht so meins... Was aber auch ohne Weiteres von den Angestellten akzeptiert wurde.

Alles in Allem also ein nettes Hotel - wer allerdings High-End Urlaub sucht, ist hier verkehrt.

Die Insel

Meine gesamte Familie und viele Freunde waren bereits auf Lanzarote und alle schwärmten alle davon - die Neugier war geweckt. Da wir neben dem All Inclusive - Hotel wenigstens ein klitzekleines bisschen Individualität haben wollten, haben wir uns also für zwei Tage einen Mietwagen genommen (was überraschend günstig war). Zwei Tage Kultur und Sightseeing sind sicherlich etwas wenig, aber aufgrund der knapp bemessenen Zeit und des tollen Wetters, war das völlig ausreichend um die wichtigsten Punkte zu sehen.

Tour Tag 1 - Im Norden von Lanzarote

Unsere erste Tour startete gen Norden. Das erste Ziel war Jameos del Agua, hierbei handelt es sich den Teil einer Lavaröhre.  Die "Höhle" wurde von dem Künstler César Manrique gestaltet (César Manrique war ein, für die Insel sehr wichtiger, Künstler). Am tiefsten Punkt befindet sich ein kleiner unterirdischer See. Die dort typischen kleinen Albino-Krebse habe ich allerdings leider nicht entdeckt, trotzdem fand ich den Ort wunderschön angelegt.
















Weiter ging es über verschiedene kleine Fischerdörfchen zu dem Aussichtspunkt Mirador del Rio.
Die Aussicht war phänomenal und auch hier hatte der Künstler César Manrique mitgewirkt, er hat oberhalb bzw. in die Steilküste ein Café bauen lassen. Für Menschen wie mich, die etwas an Höhenangst leiden, kann das aber auch ziemlich stressig sein...

Links im Bild die Nachbarinsel La Gracia
An der (Steil-)Küste entlang ging es mit unserem Auto (welches zum Glück recht neu war und somit über zuverlässige Bremsen verfügte) in Richtung Haría, durch das Tal der 1000 Palmen. Letzter Punkt auf unserer Nordtour war Teguise, ein schönes Städtchen und die ehemalige Hauptstadt von Lanzarote.


Dann rief der Strand und ich konnte nicht widerstehen diesem Ruf zu folgen ;-)

Tour Tag 2 - Im Süden von Lanzarote

Am 2. Tag unserer Tour haben wir uns aufgemacht den südlichen Teil der Insel zu erkunden.
Eigentlich sollte die Tour bei der Fundátion César Manrique (dem Haus des Künstlers, welches zu einem Museum umgebaut wurde) beginnen, aber wir waren zu früh und standen vor verschlossenen Türen. Also sind wir weiter gefahren in Richtung Caleta de Famara, wo wir einen wunderbaren Strand vorgefunden haben, an dem sich lediglich ein paar Surfer tummelten.


Von dort aus führt uns der Weg zum dem wohl bekanntesten Touristen-Punkt dem Nationalpark Timanfaya auch bekannt als Montanas del Fuego. Zum Glück hatten wir nur eine relativ kurze Wartezeit (ca. 1/2 Stunde) während hinter uns die Autoschlangen immer länger wurden.
Mit Bussen wurden die Touristen durch die Vulkanlandschaft gefahren und wir kamen uns vor wie in einer anderen Welt. Die Fahrt war spannend und informativ, anschließend wurde uns an verschiedenen Stellen die enorme Wärme, die dieses Gebiet auch heute noch ausstrahlt, demonstriert.

Montanas del Fuego
Dann ging es weiter in die nördlichste Ecke der Insel. Leider war es in Playa Blanca etwas bedeckt, so dass wir nach einem kurzen Blick auf Fuerteventura schon weiter in Richtung Arrecife aufgebrochen sind.

Nach einem kurzen Stop inklusive Eis in Puerto del Carmen sind wir nachmittags in Arrecife angekommen. Leider hatte ich völlig vergessen, dass die Spanier ihre Siesta ziemlich ausgedehnt halten, daher standen wir weitestgehend vor verschlossenen Türen. Also haben wir uns nach einem doch recht kurzen Stadtbummel zurück nach Costa Teguise begeben.



Ab da hat dann der gemütliche Teil des Urlaubs begonnen ;-) Am Strand aalen und zwischendurch eine kurze Abkühlung im Atlantik (der wirklich sehr, sehr erfrischend war...)

Nein, das bin nicht ich...
Es war ein schöner Urlaub, allerdings haben meine Mitreisenden und ich festgestellt, das uns die Insel doch etwas zu karg ist. Ansonsten ist nichts zu kurz gekommen, ganz im Gegenteil, wir wurden gut unterhalten, haben viel (zu viel) gegessen und Sangria im Sonnenschein genossen.
Ziel erfüllt: Ich bin entspannt wieder zu Hause angekommen :-)





Kommentare :

  1. Antworten
    1. Da waren einige "Künstler" am Strand unterwegs und haben die verschiedensten Tiere geformt.
      Leider immer nur ein kurzes Vergnügen, denn am nächsten Morgen waren sie weg gespült...

      Herzliche Grüße, Kerstin

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  2. Hallo, wir haben auch die üblichen Sehenswürdigkeiten (Lagune mit Krebsen, Tim Thalerhaus, Felsenblasen Wohnung etc) besichtigt. Der Wein hat mir Null geschmeckt. Das Essen war in unserem Calimera so lala. Ist aber auch schon ....13 Jahre her.
    Das erstemal in 27 Jahren, dass ich meinen Urlaub NICHT in Griechenland verbracht habe. Und vermutlich auch das einzige und letzte Mal.
    Jassu Sunny

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    1. Hey Sunny,
      ich kann dich verstehen :-) Würde sagen entweder man liebt die Kanaren oder man hasst sie...
      Mein Herz schlägt für die grüneren Flecken der Erde z.B. Azoren... Aber es war trotzdem eine schöne Woche.
      Herzliche Grüße
      Kerstin

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  3. Uiii cool die Landschaft sieht sehr interessant aus :-)

    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Ist auch interessant, vor allem die Feuerberge, aber eben auch ziemlich karg...

      LG Kerstin

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