Online-Shopping-Monster

Geht es nach einigen Personen in diesem Land, gehöre ich eindeutig zu den Online-Shopping-Monstern.

Ja, ich bestelle regelmäßig ONLINE... Bücher, Klamotten, Apotheke, Geschenke, alles rund um Non-Food eben.

Ausgehend von den Meinungen einer Fernsehsendung am letzten Wochenende bin ich also absolut dafür mitverantwortlich, dass die Umwelt verpestet wird, Paketfahrer geknechtet werden und achso böse Internet-Händler wie Amazon noch größer werden. Ja, das stimmt und das ist auch echt nicht nett von mir.

Aber es ist ja auch nicht so das ich nicht gerne shoppen gehe. Ganz im Gegenteil, ich gehe tausend mal lieber in ein Geschäft und schaue mir die Kleidung an und lasse mir von meiner Shopping-Begleitung oder auch der Verkäuferin sagen ob das was für mich ist oder eben nicht.

Shopping-Tour mit Prosecco da kommt kein Online-Shop gegen an!
 
Zuhause, allein vor dem Spiegel mit einer großen Kiste voller Kleidung macht das nur halb so viel Spaß...

Aber wenn man am Tag 9 Stunden arbeitet und sich nebenher auch noch um sein eigenes Leben kümmern muss, dann kommt man eben nicht so häufig zum Shoppen. Da ist es also durchaus verlockend, abends vor dem Fernseher die ein oder andere Klamotte online zu bestellen, welche dann spätestens nach zwei Tagen ganz bequem im Büro abgegeben wird.

Ich frage mich ob es echt so schlimm ist?
Sind die Städte leer wegen Zalando & Co.?

Ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen, gerade wir Frauen lieben es doch durch die Stadt zu bummeln (und wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich das
sicher auch öfter machen...) und vor den bösen Online-Shops gab es doch auch schon die Kataloge der Versandhändler, also das Gleiche in Grün!


Natürlich macht es mich schon nachdenklich wenn unser schönes Städtchen dadurch kaputt gehen könnte, daher versuche auch wieder öfter in den lokalen Geschäften zu kaufen.

Mmhh... Wie dem auch sei, ich werde auch in Zukunft weiter im Internet bestellen.

Denn ich denke ein Boykott gegen das Online-Shopping ist auch nicht der richtige Weg, denn hier bei uns gibt es einen Amazon und einen Hermes-Standort, also sollte man sich auch mal die Kehrseite anschauen... denn diese Versand-Riesen sind auch große Arbeitgeber, die wiederum die Kaufkraft der Region stärken und das sollten wir nicht vergessen!

Wahrscheinlich kann man über dieses Thema stundenlang diskutieren...

Ich bin jedenfalls der Meinung: Die Mischung machts... :-)
Oder wie seht ihr das?

XOXO
Kerstin

1 Kommentar :

  1. "Darf ich Ihnen einen Prosecco anbieten?"
    "Aber wir wollen nichts kaufen..."
    "Ein Prosecco geht doch immer - schauen Sie sich ruhig um..."
    2 Gläser Prosecco pro Person später ist die Bluse für verdammt viel Geld gekauft - getragen habe ich sie noch nicht - Aber schön wars ;-)

    AntwortenLöschen